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Bundesrat billigt Kürzung der Einspeisevergütung

09.07.2010 11:3609. Juli 2010

Die gesetzliche Einspeisevergütung wird rückwirkend zum 1. Juli deutlich gekürzt. Nach dem Bundestag stimmte heute nun auch der Bundesrat dem so genannten Kompromissvorschlag aus dem Vermittlungsausschuss zu. Diesen Vorschlag hatte der Vermittlungsausschuss am 5. Juli vorgelegt. Er besagt, dass die Förderung für Dachanlagen um 13 Prozent sinkt. Die Vergütung für Anlagen auf Frei- und Konversionsflächen wird um 12 beziehungsweise 8 Prozent gesenkt. Zum 1. Oktober werden alle drei Fördersätze erneut um 3 Prozent gekürzt. 

 

"Solaranlagen werden aber", so der Vorsitzende der scn energy AG, Christian Lieck, "weiterhin eine hochrentable Geldanlage bleiben." Er rät den Verbrauchern, nichts zu überstürzen, denn auch mit der neuen Einspeisevergütung lohne sich eine Investion in Solarenergie. Die Renditen überstiegen die Erträge der meisten anderen Geldanlagen immer noch deutlich. "Der Kurs in Deutschland muss weiter auf die erneuerbaren Energien ausgerichtet bleiben. Nur so bleiben wir zukunftsfähig," ist Lieck sicher.

 

Quelle: dpa/ scn energy AG


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